|
Autofahren bedeutet für viele Senioren ein Stück Unabhängigkeit
und Mobilität im Alltag. Doch der Herbst mit schlechten
Sicht- und Lichtverhältnissen sowie nassen Straßen,
lässt selbst gewohnte Strecken zu einer Herausforderung
werden. Warum also im Herbst nicht an einem speziellen
Fahrsicherheitstraining der Deutschen Verkehrswacht teilnehmen?
"Bei nassen und rutschigen Straßen kann auch einem geübten
Fahrer der Wagen ausbrechen", wendet sich Kurt Bodewig,
Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister
a.D. an ältere Autofahrer. "Im Fahrsicherheitstraining
geht es nicht darum, Schwächen aufzudecken, sondern
es dient dazu, den sicheren Umgang mit dem eigenen PKW
und eine umsichtige und angepasste Fahrweise zu üben."
Viele ältere Menschen kennen das Problem aus eigener Erfahrung:
Bei Dunkelheit und Regen fühlen sie sich unsicher
und lassen das Auto lieber stehen oder weichen auf die helle
Tageszeit aus. Allerdings lassen sich nicht alle Fahrten in die
helle Tageszeit legen. Theater- oder Konzertaufführungen
liegen meist in den Abendstunden. Das eigene Auto ist dann
eine Möglichkeit, komfortabel zu der Veranstaltung zu kommen.
Beim Sicherheitstraining der Deutschen Verkehrswacht lernen
die Teilnehmer auf abgesperrtem Gelände unter Anleitung
erfahrener Fachleute die Grenzen ihres Wagens kennen.
Gefahren frühzeitig zu erkennen, bewusst zu vermeiden
und auf sie besser zu reagieren ist das Lernziel der Sicherheitstrainings.
So haben die Teilnehmer im Alltag die nötige
Sicherheit, Fahrten zu meistern.
Neu hinzugekommen ist ein Programm für Senioren, bei dem
drei Organisationen beteiligt sind. Die Verkehrswacht erklärt
neue oder bisher vom Autofahrer offensichtlich nicht verstandene
Verkehrsregeln. Weiterhin werden Hinweise für
den Autokauf und die evtl. zur Auswahl stehenden Assistenzsysteme
(ABS, ESP, Bremsassistent usw.) gegeben.
Durch einen kompetenten Vertreter des Apothekerverbandes
gibt es Erklärungen und Hinweise zu Auswirkungen der
verschiedenen Medikamente und möglicher Wechselwirkungen
bei Mehrfacheinnahme.
Als dritter Partner gibt die Polizei Hinweise für Verhalten in
der Wohnung, bei Haustürbesuchen, als Fußgänger oder
Radfahrer sowie bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmittel.
Weitere Auskünfte erhalten Sie bei der Kreisverkehrswacht
Rottweil e.V. Sie erreichen uns per Mail unter info@verkehrswacht-
rottweil.de und unter der Telefonnummer 0741/347996. Es handelt sich um einen Anrufbeantworter, wir rufen
umgehend zurück.
|